Lauterecken in Rheinland Pfalz: 150 Kilogramm gefährliche Pyrotechnik wurden sichergestellt

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de
Im rheinland-pfälzischen Lauterecken wurden am Freitag rund 150 Kilogramm Pyrotechnik in einem Wohnhaus eines 18-Jährigen sichergestellt. Gegen ihn und einen 24-Jährigen wurden Ermittlungen eingeleitet. Auch der 24-Jährige besaß 45 Kilogramm illegale Pyrotechnik. Während der Bergung wurden 87 Anwohner im Umkreis von 100 Metern um das Wohnhaus evakuiert. Das Material wurde auf ein nahegelegenes Bundeswehr-Gelände gebracht. Die Polizei teilte mit, dass es sich bei der Pyrotechnik um selbstgebaute Feuerwerkskörper aller Art handelt. Die Polizei prüft nun, ob die beiden festgenommenen Männer einen Sprengstoffanschlag in Kaiserslautern planten. Offenbar wollten die Beiden in der Innenstadt von Kaiserlautern am Silvesterabend eine Explosion herbeiführen. Beide sitzen aufgrund des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz in Untersuchungshaft. Auch einen Zusammenhang zum Rechtsextremismus wird geprüft, teilte die Polizei mit. Die beiden Verdächtigen sagten aus, dass der Umgang mit illegalen Feuerwerkskörpern eine Freizeitbeschäftigung von ihnen gewesen sei.

Ein Teil des Sprengstoffs wurde nach Angaben der Polizei bereits am 27. Dezember entdeckt. Einen Tag vor Silvester, am 30. Dezember wurden schließlich die beiden Verdächtigen festgenommen.