Syrien-Krieg: Fast alle Krankenhäuser in Aleppo haben ihren Betrieb eingestellt

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de
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In der umkämpften syrischen Stadt Aleppo sind fast alle Krankenhäuser außer Betrieb. Das ist die Folge von heftigen Luftangriffen, die auf die Stadt geflogen wurden. Die UNO äußerte sich bestürzt und entsetzt. Die USA sprachen von „abscheulichen Taten für die es keine Entschuldigungen gibt“ und machten Russland für die aktuelle Situation in der Stadt mitverantwortlich und verurteilen die Angriffe auf medizinische Einrichtungen und humanitäre Helfer scharf. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, dass am Samstag 25 Menschen bei Luftangriffen ums Leben kamen. In ganz Aleppo gibt es keine Kinderklinik mehr, die geöffnet ist. Schon in den Vortagen wurde die letzte funktionierende Kinderklinik im Osten Aleppos immer wieder angegriffen. Die Kinderklinik wurde am Samstag so stark beschädigt, dass diese schließlich geschlossen werden musste.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnte am Samstag in Aleppo vor dem Zusammenbruch der kompletten Infrastruktur. Sollte die Stromversorgung nicht mehr funktionieren, würde auch die Wasserversorgung betroffen sein. Humanitäre Hilfe ist zur Zeit aufgrund der anhaltenden Kämpfe nahezu unmöglich.