Terroralarm in Chemnitz: Gesuchter Terrorist Jaber A. wurde vom LKA beobachtet

Symbolfoto: © burntimes
Symbolfoto: © burntimes
Symbolfoto: © burntimes
Der mutmaßliche Terrorist Jaber A. wurde vom Landeskriminalamt (LKA) beobachtet und von der Polizei observiert. Trotzdem gelang ihm am frühen Samstagmorgen die Flucht. Die Fahndung nach ihm läuft deutschlandweit. Inzwischen ist bekannt, dass Jaber A. nur knapp entkam. Zum Zeitpunkt, als die Polizei die Stürmung der Wohnung vorbereitete, in der später Sprengstoff gefunden wurde, bewegte sich eine Person vom Haus weg, die von der Polizei als Jaber A. ausgemacht werden konnte. Daraufhin gaben die Beamten einen Warnschuss ab. Es wurde befürchtet, dass er in seinem Rucksack Sprengstoff mitführte. Aus diesem Grund gingen die Beamten nicht auf ihn zu, sondern ließen ihn entkommen. Die Nachbarn wurden vor dem Zugriff gewarnt. Jaber A. wird vorgeworfen einen Sprengstoffanschlag vorbereitet zu haben. Als die Spezialeinsatzkräfte die Wohnung in der Straße Usti nad Labem 97, im Chemnitzer Fritz-Heckert-Wohngebiet, stürmten, war sie leer. Der Mieter der Wohnung ist eine andere Person. Der Mieter wurde am Samstagnachmittag im Chemnitzer Hauptbahnhof verhaftet. Es wurde Haftbefehl gegen den Mann beantragt, weil davon ausgegangen werden muss, dass es sich bei ihm um einen Mittäter von Jaber A. handelt. Am Sonntagnachmittag gab es einen weiteren Zugriff eines Spezialeinsatzkommandos in der Clausewitzer Straße in Chemnitz. Es gab Hinweise, dass die Person Kontakt zu dem Tatverdächtigen hat.

Die Anwohner durften bis Sonntagabend noch nicht in das Haus zurückkehren, in dem am Samstagmorgen der Sprengstoff gefunden wurde. Bis Montag werden die kriminaltechnischen Untersuchungen andauern, hieß es am Sonntag. Der Sprengstoff war in der Wohnung gut versteckt und konnte erst nach längerer Suche ausfindig gemacht werden.