Türkei: Mindestens 19 Menschen starben bei der Explosion einer Autobombe

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia
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Am Sonntag wurde ein Autobomben-Anschlag auf einen Kontrollposten der Gendarmerie, in der Nähe der türkischen Stadt Semdinli, im Südosten der Türkei, verübt. Ein Selbstmordattentäter fuhr mit einem Kleinlaster, der mit fünf Tonnen Sprengstoff beladen war, vor den Militärposten und brachte diesen zur Explosion. Zehn Soldaten und acht Zivilisten starben. Zusätzlich erlitten 27 Menschen zum Teil schwere Verletzungen, darunter zehn Soldaten, berichtete der TV-Sender CNN Türk. Die Opfer auf Seiten der Zivilisten lassen sich dadurch erklären, dass sie unmittelbar neben dem Kontrollposten auf einen Bus gewartet haben. Die Explosion war so stark, dass diese einen sieben Meter tiefen und 15 Meter breiten Krater aufriss. Die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK bekannte sich zu dem Anschlag.

Erst am Samstag wurde ein Anschlag in Ankara verhindert. Nachdem Sicherheitskräfte ein Auto stoppten, sprengen sich dessen Insassen in die Luft. Seit dem Sommer 2015 geht die Türkei wieder gegen Anhänger der PKK vor. Der Waffenstillstand war zuvor gescheitert. Der Konflikt dauert seit 1984 an. Mindestens 40.000 Menschen wurden seit dem getötet.