A24 bei Mölln: Erster Autopilot-Unfall in Deutschland

Symbolfoto: © burntimes

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Auf der Autobahn 24 bei Mölln, in Schleswig-Holstein, hat ein Tesla-Auto mit eingeschaltetem Autopilot einen Bus gerammt. Der Autofahrer gab bei der Polizei an, dass er mit seinem Tesla Model S, während er den Autopilot-Fahrassistenten eingeschaltet hatte, auf der Autobahn 24 in Höhe des Rastplatzes Gudow, mit einem Bus zusammengestoßen war. Das Fahrzeug kollidierte am Mittwochnachmittag mit einem dänischen Bus, nachdem dieser nach einem Überholvorgang auf die rechte Spur zurückkehrte. Der 50-jährige Tesla-Fahrer aus Brandenburg wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Der Hersteller Tesla teilte mit, dass mit dem Kunden Kontakt aufgenommen wurde und er angab, dass der Autopilot einwandfrei funktionierte und nicht Schuld am Unfall gewesen sei. In den vergangenen Wochen und Monaten kam es zu mehreren Unfällen mit Tesla-Autos. Im Mai kam in den USA ein Fahrer ums Leben, als er mit seinem Tesla und eingeschaltetem Autopilot unter einen LKW-Anhänger raste.

Das Autopilot-System kann Abstände einhalten und die Spur halten. Tesla erklärte dabei immer wieder, dass es sich lediglich um einen Assistenten handelt und der Autofahrer die Hände ständig am Lenkrad behalten muss. Der Autofahrer aus Brandenburg gab bei der Polizei an, dass er zum Unfallzeitpunkt beide Hände am Lenkrad hatte. Im September hatte Tesla eine neue Version des Autopiloten angekündigt. Die neue Technik soll stärker auf Radar, als wie bisher auf Kameras zurückgreifen.