Schweres Erdbeben in Italien: Über 120 Todesopfer

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Italien hat sich in der Nacht zu Mittwoch ein schweres Erdbeben ereignet. Das deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam gab die Stärke des Bebens mit 6,2 auf der Richterskala an. Ganze Ortschaften glichen nach dem schweren Beben einem Trümmerfeld. Das Beben riss die Menschen in der Nacht um 3.30 Uhr aus dem Schlaf. Zahlreiche Gebäude stürzten ein. Der Zivilschutz teilte am Mittwochnachmittag mit, dass mehr als 120 Menschen ums Leben kamen und noch zahlreiche Menschen zur Stunde vermisst werden. Das Epizentrum des Bebens befand sich an der Grenze der Regionen Latium, Marken und Umbrien. Auch im 150 Kilometer entfernten Rom war das Beben zu spüren. Bei dem Erdbeben wurden ganze Familien ausgelöscht. Zahlreiche Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf – unter ihnen auch Urlauber.

Die Rettungsmannschaften konnten in einige bergige Orte nur schwer vordringen, da die Zufahrtswege verschüttet sind. Besonders schwer betroffen sind die Bergorte Amatrice, Accumoli, Pescara del Tronto und Arquata del Tronto. Das Militär wurde inzwischen für den Hilfseinsatz mobilisiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel drückte in einem Telegramm an den italienischen Machthaber Renzi ihr Mitgefühl aus und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte Unterstützung zu.

Bis Mittwochmittag wurden in Italien mehr als 60 Nachbeben verzeichnet.