Syrien-Krieg: Hubschrauber hat Fässer mit giftigem Chlorgas abgeworfen

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

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Nach dem ein russischer Transporthubschrauber des Militärs abgeschossen wurde (wir berichteten), wurden in der Nacht zu Dienstag von einem Hubschrauber, Behälter mit giftigem Gas, 15 Kilometer entfernt von der Absturzstelle des russischen Transporthubschraubers, abgeworfen. Es könnte sich hierbei um einen Racheakt handeln. Insgesamt sind in der Stadt Sarakeb 33 Menschen von den Giftfässern betroffen. Unter den 33 Betroffenen befinden sich 18 Frauen und Kinder. Bei dem Gas handelte es sich um Chlorgas. Ein veröffentlichtes Video zeigt Menschen mit Atemnot. Sie bekommen von Rettungskräften Atemschutzmasken gereicht.

Von der syrischen Assad-Regierung, als auch von Russland gab es dazu bisher keine Stellungnahmen. Die syrische Regierung und der Verbündete Russland bestreiten strikt, dass chemische Waffen gegen die in Syrien lebende Bevölkerung eingesetzt wird. Der Westen wirft der syrischen Regierung jedoch vor mit Chlorgas und anderen chemischen Waffen gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen. Syrien als auch die Regierung in Russland verdächtigen die Rebellen mit solchen Waffen zu hantieren.