Schweres Zugunglück in Süditalien: Mindestens 23 Tote und 50 Verletzte

Symbolfoto: © Peter Freitag | pixelio.de

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In Süditalien hat sich am Dienstagvormittag um 11.30 Uhr ein schweres Zugunglück ereignet. Der Bürgermeister der Stadt Dorado schrieb am Dienstagmittag auf Facebook, dass es so wäre, als ob ein Flugzeug abgestürzt wäre. Zwei Pendelzüge kollidierten auf einer eingleisigen Strecke zwischen der apulischen Ortschaft und dem nahegelegenen Andria frontal miteinander. Mindestens 23 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben und 50 weitere Passagiere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Opferzahl kann noch weiter ansteigen, da Rettungseinheiten in den Trümmern noch immer nach möglichen Opfern suchen. Die Unglücksursache ist noch unklar. Zum Zeitpunkt der Kollision herrschte gutes Wetter. Vermutlich ist das Zugunglück auf menschliches Versagen zurückzuführen. Einer der beiden am Unglück beteiligten Züge hatte am Bahnhof auf ein grünes Signal gewartet. Nachdem dieses erteilt wurde, fuhr der Zug los und kollidierte wenig später frontal mit einer entgegenkommenden Bahn. Die beiden Pendelzüge waren zum Zeitpunkt der Kollision voll besetzt mit Pendlern, Studenten, Schülern und Reisenden. Eigentlich hätte das Unglück nicht passieren dürfen, weil die betroffene Strecke über ein elektronisches Warnsystem verfügt. Die italienische Regierung teilte mit, dass diese schreckliche Tragödie lückenlos aufgeklärt wird.