Kriminalitätsbekämpfung: De Maiziére will Wachpolizei aufstellen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

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Bundesinnenminister Thomas de Maiziére hat sich im Kampf gegen die stetig steigende Einbruchskriminalität für die Gründung einer Bürgerpolizei am Vorbild Sachsens ausgesprochen und lobte in diesem Zusammenhang die Wachpolizei. Statistisch betrachtet kommt es in Deutschland alle drei Minuten zu einem Einbruch. Die Wachpolizisten erhalten eine Kurzausbildung und verfügen anschließend über begrenzte Befugnisse, beispielsweise zur Abwehr von Einbrechern. Ausgebildete Wachpolizisten dürfen eine Schusswaffe und eine Uniform tragen. In der Wachpolizei sieht der Innenminister ein Zukunftsmodell.

Außerdem forderte de Maiziére mehr Überwachungskameras in Einfamilienhausgegenden und öffentlichen Plätzen. Die ausgebildeten Wachpolizisten sollen hauptsächlich die Aufgaben des Objektschutzes und der Personenbewachung übernehmen.

In den sozialen Netzwerken gibt es sehr viel Kritik, zu dem Vorschlag von de Maiziére. Von einer Maßnahme zur Kostenersparnis ist beispielsweise die Rede. Andere befürchten, dass dadurch die teils rechtsextremen Bürgerwehren einen neuen Rahmen erhalten könnten.