Orlando: 50 Tote nach Schießerei in Club

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

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Bei einer Schießerei in einem Schwulen- und Lesbenclub im US-Bundesstaat Orlando sind nach Angaben der örtlichen Polizei zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Polizeiberichten zufolge war der Täter mit einem Gewehr in der Nacht zu Sonntag gegen 2 Uhr in den Club eingedrungen und hatte plötzlich um sich geschossen. Der Schütze selbst ist tot, bestätigte die Polizei. Deutlich mehr als 100 Menschen wurden dabei getroffen. Der Bürgermeister geht von mindestens 50 Todesopfern aus. Insgesamt wurden 42 Menschen in Krankenhäuser eingeliefert. Der Mann verbarrikadierte sich schließlich in dem Club und nahm mehrere Geiseln. Berichte, denen zufolge der Täter eine Bombe bei sich trug, haben sich nicht bestätigt. Gegen 5 Uhr teilte die Polizei mit, dass die zu hörende Explosion von Spezialeinsatzkräften ausgelöst wurde. Möglicherweise wurde damit der Sturm des Clubs eingeleitet. Der Club „Pulse“ sendete gegen 2 Uhr einen Facebook-Post mit den Worten: „Verlasst Pulse und rennt“. Die Hintergründe zu der Tat sind noch unklar. Zum Tatzeitpunkt befanden sich an die 100 Menschen in dem Club. Ermittlungen wegen Terrorverdachts wurden eingeleitet.

Erst vor einem Tag wurde die 22-jährige US-Pop-Sängerin Christina Grimmig bei einer Autogrammstunde, nach ihrem Konzert in Florida von einem geistig verwirrten Mann erschossen. Der 27-jährige Mann soll extra aus Florida angereist sein, um die 22-Jährige zu töten, teilte die Polizei mit. Der Täter hatte zwei Schusswaffen und ein Jagdmesser dabei. Christina Grimmie war 2014 im Finale von „The Voice“ und sang sich auf Platz drei.