Syrien: Luftangriff auf Flüchtlingsunterkunft –– 28 Tote, darunter sieben Kinder

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de
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Am Donnerstag kamen in einem von Rebellen kontrollierten Gebiet in Nord-Syrien 28 Menschen in einer Flüchtlingsunterkunft ums Leben, unter ihnen mindestens sieben Kinder. Auf die Flüchtlingsunterkunft wurde ein Luftangriff von mehreren Kampfjets ausgeübt. Der Angriff ereignete sich in der Stadt Sarmada, in der Provinz Idlib ganz in der Nähe der türkischen Grenze. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte den Luftangriff aus das Flüchtlingslager. Wer den Luftangriff ausführte ist zur Stunde noch unklar. BBC berichtete, dass Syrien oder Russland für den neuen Luftangriff mit dutzenden Toten verantwortlich sein soll. Vor dem Luftangriff war in Aleppo nach starken Kämpfen eine Waffenruhe in Kraft getreten. Aleppo liegt 30 Kilometer von der betroffenen Stadt Sarmada entfernt. Das Assad-Regime kündigte jedoch an, auch während der Waffenruhe auf einen endgültigen Sieg zu setzen und die dafür erforderlichen Maßnahmen durchzuführen.

Der Bürgerkrieg in Syrien tobt inzwischen seit fünf Jahren. In dem blutigen Krieg starben mehr als 250.000 Menschen.