Nach Terroranschlägen in Brüssel: Flughafen nimmt Betrieb wieder auf

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de
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In Brüssel wurde am Sonntag unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen der Flughafen Zaventem wieder geöffnet. Drei Flüge hoben als symbolisches Zeichen ab. Der Flughafen war nach den Terroranschlägen fast 14 Tage lang geschlossen worden. Der Flughafen wurden den ganzen Sonntag über von schwer bewaffneten Polizisten und Soldaten abgesichert. Die Passagiere mussten Wartezeit in Kauf nehmen und sich bereits drei Stunden vor dem Abflug am Flughafen einfinden. Im Check-in-Zelt wurden die Passagiere bereits vor dem Betreten des Flughafens kontrolliert. Während das erste Flugzeug abhob, hatten Flughafenmitarbeiter Tränen in den Augen. Regierungsvertreter legten eine Schweigeminute ein. Die Anreise war nur mit Autos möglich. Busse und Bahnen fuhren am Sonntag noch nicht zum Flughafen. Die Fluggäste werden in nächster Zeit mit Gepäckscannern und Metalldetektoren kontrolliert. Bis die Reparaturarbeiten in der Abfertigungshalle abgeschlossen sind und es zur Rückkehr in den Normalbetrieb kommt, kann es noch Monate dauern, hieß es am Sonntag. Die Abfertigungshalle wurde durch den Terroranschlag am 22. März schwer beschädigt. Voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli soll am Flughafen Zaventem der Normalbetrieb anlaufen.

Zwei Selbstmordattentäter hatten sich in der Abfertigungshalle des Flughafens Zaventem in die Luft gesprengt. Später sprengte sich ein weiterer Attentäter in der U-Bahn in die Luft. Zu den Terroranschlägen bekannte sich später die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Insgesamt starben 32 Menschen. Der Flughafen in Brüssel zählt mit 260 eingeschlossenen Unternehmen und 20.000 Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgebern in Belgien.