Razzien in Brüssel: Im Stadtteil Schaerbeek kam es zu Explosionen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de
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Nach den Selbstmordanschlägen mit 31 Toten am Dienstag haben in Brüssel auch am Karfreitag Spezialkräfte Wohnungen und Häuser durchsucht. Im Stadtteil Schaerbeek wurden drei Terrorverdächtige verhaftet. Zwei der drei Männer wurden bei dem Polizeieinsatz am Bein verletzt. Die Festgenommenen stehen zweifelsfrei im Zusammenhang mit den Anschlägen am Dienstag, teilten die Behörden in Belgien mit. Einer der Verhafteten hatte einen Rucksack mit Sprengstoff bei sich. Bei der Razzia gab es drei kontrollierte Explosionen. Bereits in der Nacht zu Freitag wurden sechs Terrorverdächtige in Schaerbeek verhaftet.

Parallel zu den Razzien in Belgien wurde in der französischen Hauptstadt Paris ein Terrorist festgenommen, der die Anschläge in Paris im November vergangenen Jahres mit geplant haben soll. Bei ihm wurde in der Wohnung Sprengstoff gefunden. Bei den Anschlägen in Paris starben am 13. November 2015 insgesamt 130 Menschen. Das französische Innenministerium teilte am Karfreitag mit, dass ein Anschlagsplan im bereits fortgeschrittenen Stadium vereitelt wurde.

Auch in Deutschland kam es im hessischen Gießen zu einer Festnahme. Ein 25-jähriger Mann aus Marokko wurden festgenommen. Er soll Kontakt mit den Selbstmordattentätern in Brüssel gehabt haben.

Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass für die Anschläge in Paris und Brüssel dieselbe Terrorgruppe verantwortlich ist.