Nigeria: 22 Menschen starben bei Angriff auf Moschee

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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In Nigeria haben sich am Mittwoch zwei Selbstmordattentäterinnen in der Stadt Maiaugur in die Luft gesprengt. Mindestens 22 Menschen kamen dabei ums Leben, 40 weitere Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Eine der Terroristinnen zündete ihren Sprengstoffgürtel in einer Moschee, während des Morgengebets am Mittwoch. Eine zweite Attentäterin zündete ihren Sprengstoffgürtel kurz darauf, etwa 50 Meter von der Moschee entfernt. Bisher bekannte sich noch niemand zu der Tat. Die Selbstmordanschläge tragen aber die Handschrift der Boko-Haram-Sekte. Die extremistische Boko-Haram-Gruppe steht seit sechs Jahren für Gewalt. Boko Haram ist ein Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida. Die Terroristen greifen immer wieder Busbahnhöfe, Märkte, Moscheen und Kirchen an. Die Gruppe wurde durch verschärfte Interventionen der Nachbarländer etwas geschwächt. Trotzdem verübt die Terroristengruppe weiterhin blutige Anschläge. Die Boko-Haram-Terroristen setzen sich für die Einführung der Scharia in ganz Nigeria und das Verbot westlicher Bildung ein. Boko Haram ist bekannt für die Ermordung von Christen und Muslimen. Berichte aus dem März 2015 belegen, dass sich Boko Haram der Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen hat. Seit 2009 ist die Gruppe für den Tod von mehr als 14.000 Menschen verantwortlich.