Syrien-Krieg: Russland zieht seine Truppen aus Syrien ab

Symbolfoto: © burntimes
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Russlands Präsident Wladimir Putin teilte am Montag mit, dass er den größten Teil der russischen Soldaten aus Syrien abziehen wird. Der Abzug der Truppen soll bereits am Dienstag beginnen. Russland begründete den Abzug damit, dass die meisten Ziele des Militäreinsatzes erfüllt worden sind. Putin will sich nun mehr mit dem Friedensprozess beschäftigen, um den blutigen Konflikt zu beenden. Der syrische Machthaber Assad wurde telefonisch über den russischen Truppenabzug informiert. Russland sprach von einem „Durchbruch“ im Kampf gegen den Terrorismus. Die russische Luftwaffe begann Ende September Angriffe zur Unterstützung des Assad-Regimes zu fliegen. Russland dementierte das immer wieder und teilte mit nur Angriffe gegen die Terroristen des Islamischen Staats (IS) zu fliegen. Der Westen sah es jedoch als bestätigt an, dass auch Rebellen im Visier der Angriffe standen.

Ende Februar einigte sich Russland mit der syrischen Regierung und den Rebellen auf eine Waffenruhe. Die Waffenruhe gilt nicht für IS-Terroristen und radikale Anhänger der Al-Nusra-Front. Es kam seit Ende Februar immer wieder zu Verstößen gegen die Waffenruhe. Trotzdem hält die Waffenreihe weitestgehend an. Im Syrien-Krieg starben bis heute mehr als 270.000 Menschen. Die Waffenruhe macht Hoffnung auf eine mögliche Lösung des andauernden Konflikts.