Waffenruhe in Syrien hält bisher: UN sehen Fortschritte

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

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Der UN-Sondergesandte, de Mistura, sprach am Donnerstag von Fortschritten in Syrien. Die Waffenruhe hält bisher weitestgehend an. In einzelnen Orten kommt es zwar nach wie vor vor zu Gefechten aber im großen und ganzen halten sich alle an die vereinbarte Feuerpause. Die Gewalt wurde deutlich reduziert. Am vergangenen Wochenende hatten Russland und Oppositionelle vereinzelte Verstöße gegen die Waffenruhe gemeldet. Geschossen wird zur Zeit noch in Hama, Homs, Latakia und in Damaskus. In den letzten fünf Tagen starben 24 Zivilisten im Syrien-Krieg. Die Waffenruhe erleichtert die humanitäre Hilfe sehr. Viele Notleidende Menschen können nun endlich mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden. Darunter befindet sich auch ein stark umkämpfter Ort, der seit 1,5 Jahren keine Hilfslieferungen mehr erhalten hatte.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhebt unterdessen schwere Vorwürfe gegen Russland. Die russischen Truppen sollen bewusst Luftangriffe auf Krankenhäuser geflogen sein. Es gibt nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Beweise, dass Russland mindestens sechs Krankenhäuser bewusst angegriffen hat. Diese Angriffe hatten das Ziel den regierungstreuen den Vormarsch im Norden von Aleppo zu erleichtern.

Nächste Woche Mittwoch werden die Friedensgespräche für Syrien mit Vertretern der Regierung sowie deren Gegnern fortgesetzt. Die bisherigen Pläne für einen Weg aus dem Krieg in Syrien sehen eine Übergangsregierung und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung mit Neuwahlen vor.