Versuchter Anschlag: Brandsatz an ICE-Strecke Berlin–Hannover entdeckt

Symbolfoto: © burntimes
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Die Bundespolizei teilte am Montag mit, dass ein Brandsatz, an der ICE-Strecke Berlin–Hannover, in einem Kabelschacht bei Dallgow-Döberitz (Havelland) entdeckt wurde. Es handelte sich um einen nicht gezündeten Selbstbausatz. Die Bundespolizei vermutet linksextreme Täter. Die Behörden waren durch einen Beitrag auf einer linksextremen Internetpräsenz auf den versuchten Anschlag aufmerksam geworden. Warum der Brandsatz nicht zündete blieb unklar. Der betroffene Bahndamm wurde nach dem Fund abgesperrt und Entschärfer eilten zur Fundstelle. Die Beamten wurden dabei von Feuerwehrleuten und Notfall-Managern der Deutschen Bahn unterstützt. Der Bahnverkehr auf der ICE-Strecke Berlin–Hannover wurde am Abend zeitweise unterbrochen und die verkehrenden Züge umgeleitet. Die Züge waren durch die Umleitung jeweils zehn bis 15 verspätet unterwegs. Die Täter konnten bisher noch nicht gefasst werden.