Flüchtlingskrise: EU-Präsident Tusk warnt vor Scheitern von Schengen –– nur noch zwei Monate Zeit

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de

Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)    | pixelio.de
Symbolfoto: © Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) | pixelio.de
Der EU-Ratspräsident Tusk warnte am Dienstag vor einem Scheitern von Schengen. Tusk sagte, dass der Europäischen Union zur Lösung der Flüchtlingskrise nur noch zwei Monate Zeit bleiben. Er sieht den EU-Gipfel im März als letzte Möglichkeit für eine Lösung. Sollte es keine Lösung geben, steht das Schengenabkommen vor dem Zusammenbruch, sagte Tusk. Der EU-Ratspräsident ist der Meinung, dass ein besserer Schutz der EU-Außengrenzen den Zustrom von Flüchtlingen begrenzen könnte. Hotspots zur Registrierung von Flüchtlingen werden innerhalb der nächsten vier Wochen sowohl in Italien als auch in Griechenland geschaffen. In den neuen Hotspots sollen zukünftig alle ankommenden Flüchtlinge so schnell wie möglich registriert werden. Zu der Erstregistrierung wird auch die Abnahme von Fingerabdrücken gehören. Die Fingerabdrücke werden dann sofort mit einer EU-Sicherheitsdatei abgeglichen, um damit auszuschließen, dass es sich bei dem zu registrierenden Flüchtling beispielsweise um einen gesuchten Terroristen handelt. Der tschechische Innenminister forderte, dass die neuen Hotspots wie „Internierungseinrichtungen“ funktionieren sollen.