Köln: Polizei beendet Pegida-Demo mit dem Einsatz von Wasserwerfern

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

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Die Polizei hat am Samstag in Köln den Pegida-Demonstrationszug mit rund 1.700 Teilnehmern schon nach wenigen hundert Metern gestoppt und abgebrochen. Bei etwa der Hälfte der Teilnehmer handelte es sich um gewaltbereite Hooligans. Die Teilnehmer hatten Flaschen und Feuerwerkskörper, wie Böller, auf Polizisten geworfen. Außerdem lieferten sich die Pegida-Anhänger Rangeleien mit der Polizei. Zwei Bundespolizisten und ein Journalist wurden dabei verletzt. Die Beamten erlitten ein Knalltrauma. Mehrere Demonstranten wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Die Beamten drohten mit Lautsprecherdurchsagen vor dem Einsatz von Schlagstöcken und Wasserwerfern. Nach den Ausschreitungen wurden die Demonstranten zurück zum Bahnhof geführt. Auch innerhalb des Bahnhofs wurden noch Böller gezündet. Die Polizei setzte eine Hundestaffel, Wasserwerfer und einen Hubschrauber ein, um die Lage unter Kontrolle zu behalten. Die Situation blieb weiter angespannt. Erst gegen 17 Uhr war die Pegida-Demonstration vollständig beendet. Am Samstagmittag um 12 Uhr begann die Gegendemonstration „Köln gegen Rechts“ an der etwa 1.300 Menschen teilnahmen. Am Breslauer Platz trafen am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr hunderte Pegida-Anhänger auf linke Aktivisten und Gegendemonstranten. Die Polizei bildete eine Menschenkette, um die gewaltbereiten Lager voneinander zu trennen.