Norwegen will seine Asylregeln verschärfen

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Die norwegische Regierung hat angekündigt im neuen Jahr ihre Asylregeln zu verschärfen und das Land damit weniger attraktiv für Flüchtlinge zu machen. Die neue Ministerin für Einwanderung und Integration teilte mit, dass das Ziel der Maßnahme ist, das Land für Menschen, die „nicht wirklich“ Asyl benötigen, weniger attraktiv zu machen. In Norwegen wird die Wartezeit für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung von drei auf fünf Jahre erhöht. Damit ein Flüchtling zukünftig seine Familie nachholen kann, muss ein höheres Jahreseinkommen nachgewiesen werden, als es bisher der Fall war. Die Maßnahmen seien notwendig geworden, weil im Jahr 2016 zwischen 10.000 und 100.000 Asylanträge in Norwegen erwartet werden. Für das Land hätten 100.000 Asyalnträge große Auswirkungen auf das Sozialsystem. 2015 gingen in Norwegen insgesamt 30.000 Asylanträge ein, sagte die Ministerin für Einwanderung und Integration, Sylvi Listhaug. Norwegen werde eine die härtesten Einwanderungsregeln in Europa erhalten, so die Ministerin.