TÜV, Dekra und Co haben Schwierigkeiten mit der Akkreditierung –– Verlust der Zulassung droht

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de
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Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) in Berlin bemängelt die Hauptuntersuchungen von TÜV, Dekra, GTÜ und weiteren Prüforganisationen. Bereits am 10. Dezember hatte die amtlich anerkannte Akkreditierungsstelle ihre Überwachungsorganisationen ausgesetzt. Hintergrund der Entscheidung sind die Vorwürfe, dass einige Prüfer ihre Arbeit mit den Messgeräten nicht ordnungsgemäß dokumentiert haben. Die davon betroffenen Prüfgesellschaften erhielten bereits in den letzten Wochen die entsprechenden Bescheide von der Akkreditierungsstelle in Berlin. Sobald die Bescheide Bestandskraft haben sind die zuständigen Behörden gezwungen den Prüfern die Anerkennung zu entziehen. „Ein Widerruf der amtlichen Anerkennung für alle in Deutschland anerkannten Überwachungsorganisationen würde das System der Hauptuntersuchung in Deutschland zusammenbrechen lassen“, hieß es am Mittwoch.

Von vielen Prüfern werden Messgeräte eingesetzt, die nicht den Anforderungen und dem Stand der Technik entsprechen, teilte die DAkkS mit. Teilweise seien die Geräte auch einfach nur verkehrt kalibriert. Die betroffenen Prüfgesellschaften wiesen dies zurück und bestätigten die Zuverlässigkeit ihrer Hauptuntersuchungen. In einer gemeinsamen Erklärung teilten die Prüfgesellschaften mit, dass der Vorwurf jeglicher Grundlage entbehrt und die Geräte alle ordnungsgemäß kalibriert und eingesetzt werden. Die Gültigkeit bereits bestehender Untersuchungen soll nicht infrage gestellt werden.