Breitnau-Eckbach: Über 100 Feuerwehrleute retten zwei verschüttete Männer

Symbolfoto: © Angelina Ströbel | pixelio.de

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Am Samstagnachmittag waren zwei Männer beim Lippenhof im Breitnauer Ortsteil Eckbach bei Aushubarbeiten verschüttet worden. Das Erdmaterial, das die beiden Männer unter sich begrub hatte sie schwer verletzt. Die beiden Brüder wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser eingeliefert. Inzwischen sind beide außer Lebensgefahr. Das Ziel der beiden 49- und 56 Jahre alten Brüder war es eine sechs Meter tiefe Wasserquelle zu erschließen. Dazu hoben sie eine acht bis zehn Meter Grube aus, die plötzlich über ihnen einstürzte. Die Männer wurden dabei bis über den Kopf mit schwerem Lehmboden verschüttet. Ein Helfer der die Arbeiten mit einem Bagger unterstützte hatte das Unglück beobachtet und eilte sofort zur Hilfe und grub mit den bloßen Händen nach den Brüdern. Ihm gelang es die Köpfe der beiden freizulegen, sodass diese wieder Luft bekamen.

Als die Feuerwehr eintraf hatten bereits Angehörige und Nachbarn versucht, die rund 1,5 Meter tief verschütteten Brüder zu befreien. Dabei gingen sie mit bloßen Händen und Schaufeln vor. Die Feuerwehr benötigte für die Rettung des ersten Mannes rund 45 Minuten. Der zweite Mann konnte erst nach zwei Stunden aus dem Erdreich befreit werden. Die Arbeiten wurden durch immer wieder nachrutschendes Erdreich erschwert und waren auch für die Rettungskräfte sehr gefährlich. Es bestand die Gefahr, dass die Einsatzkräfte selbst von weiteren Nachrutschen erfasst werden konnten. Außerdem bestand während der Rettung erheblicher Zeitdruck, weil die Gefahr einer lebensbedrohlichen Unterkühlung bestand. Die Feuerwehren der umliegenden Orte waren mit insgesamt 100 Kräften an der Einsatzstelle vor Ort. Zusätzlich waren auch vier Notärzte, zwei Rettungshubschrauber und das Team der Notfallseelsorge Hochschwarzwald vor Ort.