Notlandung in Mombasa: Bombenattrappe in französischer Boeing 777

Symbolfoto: © Daniel Pittner | pixelio.de

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Nach dem Fund eines verdächtigen Gegenstands ist eine französische Boeing 777 im kenianischen Mombasa notgelandet. Kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden. Bei dem verdächtigen Gegenstand handelte es sich um eine Bomben-Attrappe. Der Air-France Geschäftsführer Frédéric Gagey bestätigte den Fehlalarm. Der verdächtige Gegenstand enthielt keinen Sprengstoff. Die 459 Passagiere sowie die 14-köpfige Crew der Boeing 777 wurden in Sicherheit gebracht, sechs Fluggäste wurden von der Polizei befragt. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf zwei Personen, die verdächtigt werden die Bomben-Attrappe in das Flugzeug gebracht zu haben. Eine Flugbegleiterin hatte auf der Toilette der Boeing 777 eine Küchenuhr hinter einem Spiegel entdeckt. Eine weitere Zeugin berichtete, dass sie das Ticken einer Uhr gehört habe und die Flugbesatzung informiert hat.

Nachdem das Flugzeug notgelandet war, hat ein Crewmitglied die Passagiere aufgefodert das Flugzeug sofort zu verlassen und wegzurennen. In der Toilette wurde anschließend etwas gefunden, das aussah wie eine Bombe. Die Polizei sprach von einer Pappschachtel auf der eine Stoppuhr befestigt war. Dieses Objekt war nicht imstande eine Explosion auszulösen. Die Schachtel sei zerlegt worden und die Digitaluhr wird noch untersucht. Seit den Terroranschlägen in Paris am 13. November mit 130 Toten befinden sich zahlreiche Länder in erhöhter Alarmbereitschaft.