Raketen für den Kampf gegen den IS: Deutschland liefert Waffen-Nachschub an Peschmerga-Kämpfer

Symbolfoto: © DomoK | wikipedia

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Die Bundesregierung teilte am Donnerstag mit, dass die Peschmerga-Kämpfer für den Kampf gegen den IS einen Waffen-Nachschub aus Deutschland geliefert bekommen. In Kürze sollen Sturmgewehre, Raketen und gepanzerte Fahrzeuge zur kurdischen Peschmerga gelangen. Diese Waffen werden im Nordirak für den Kampf gegen den IS eingesetzt. Die Waffenlieferung wird aus den Lagern der Bundeswehr kommen. Die Bundesregierung wurde konkret: 4.000 Sturmgewehre vom Typ G36 und sechs Millionen Schuss Munition für das Gewehr werden geliefert. Außerdem erhalten die Peschmerga-Kämpfer 200 panzerbrechende Milan-Raketen und fünf gepanzerte Fahrzeuge.

Seit dem Herbst 2014 hat Deutschland bereits 16.000 G3- und G36-Gewehre, 8.000 Pistolen, 40 schwere Maschinengewehre und 10.000 Handgranaten an die Peschmerga ausgeliefert.

Mit dem Waffen-Nachsub erfüllt die Bundesregierung ihr Versprechen gegenüber den Kurden, die bereits im Herbst eine neue „Wunschliste“ übermittelt hatten. Der Präsident der Peschmerga teilte Frank-Walter Steinmeier mit, dass sich die G36-Gewehre im Kampf gegen die IS-Terroristen bewährt hätten und die Waffenlieferung entscheidend gewesen sei, um eine Wende der militärischen Situation herbeizuführen.