Unfall in Argentinien: 42 Grenzschützer starben auf „Todesstraße“

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia
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In Argentinien hat ein geplatzter Reifen an einem Polizeibus 42 Menschen das Leben gekostet. Der Bus stürzte auf der sogenannten „Todesstraße“, der Nationalstrasse 24, insgesamt mehr als 20 Meter in die Tiefe. Der Bus war mit 60 Grenzschützern besetzt und kam in der Nacht zu Montag (Ortszeit) aus noch unklaren Gründen von der Brücke in der Provinz Salta ab. Von der Brücke aus stürzte der Bus in ein ausgetrocknetes Bachbett. Der Bus schlug mit den Reifen nach oben auf die Steine auf. Zehn Insassen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Vier von ihnen erlitten schwere Verletzungen. Der verunglückte Polizeibus war in einem Konvoi von drei Bussen unterwegs. Der Busfahrer verlor die Kontrolle, nachdem er gerade auf die Brücke gefahren war. Bei den meisten Opfern handelt es sich Behördenangaben zufolge um junge Männer.

Der Bürgermeister von Rosario de la Frontera sagte, dass die Straße, auf der sich das Unglück ereignete, für ihren schlechten Zustand bekannt sei. Einheimische bezeichnen die Straße als „Todesstraße“ und umfahren diese. Die Unfallstelle liegt in der Nähe von Rosario de la Frontara und rund 1.100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Buenos Aires.