Baukosten in Höhe von zehn Millionen Euro: Österreich baut Grenzzaun zu Slowenien

Symbolfoto: © nafas | pixelio.de
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Der Grenzzaun an der österreichisch-slowenischen Grenze weist zahlreiche Lücken auf und kostet das Land mindestens zehn Millionen Euro. Der Zaun, der gemietet wurde, ist an mehreren Stellen lückenhaft gebaut. Ein Gegner des Zauns ist unter anderem eine Naturschutzorganisation, die mitteilte, dass in dem Waldgebiet durch das der Grenzzaun gezogen werden soll seltene Käfer und Libellen leben. Der Zaun wird außerdem ein mindestens 8,1 Meter langes Loch aufweisen, weil ein Anwohner den Bau des Grenzzauns auf seinem Grundstück verweigert. Das angebotene Geld für die Schließung des Grenzzauns auf seinem Grundstück lehnte der Anwohner ab. Die Lücke soll nun von der Polizei überwacht werden. Österreich will mit Hilfe des Grenzzauns verhindern, dass Flüchtlinge die neue Registrierungsstelle an der Grenze umgehen. Der Zaun soll vier Meter hoch sein und mit Stahlankern im Erdboden befestigt werden. Stacheldraht sei zunächst keiner geplant, hieß es am Freitag.