Schießerei in Kalifornien: Täter hatten weitere Attentate geplant

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de
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Nach der Schießerei mit 14 Toten in einer Behinderteneinrichtung wurden bei der Durchsuchung des Hauses der beiden Attentäter von Kalifornien 12 Rohrbomben und 5.000 Schuss Munition entdeckt. Die beiden Attentäter von San Bernardino hatten offensichtlich weitere Attentate geplant. Ein 28-jähriger städtischer Angestellter hatte am Mittwoch gemeinsam mit seiner 27-jährigen Ehefrau bei einer Weihnachtsfeier seines Arbeitgebers um sich geschossen und 14 Menschen getötet und weitere 21 Menschen verletzt. Die beiden Täter konnten zunächst entkommen und starben später bei einem Schusswechsel mit der Polizei. Die Täter hatten 1.600 Schuss Munition dabei. Die Polizei teilte mit, dass es noch zu früh sei, um über ein Motiv zu spekulieren. Das FBI hat sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Die US-Behörden schlossen einen terroristischen Hintergrund ebenso wenig aus, wie Ärger am Arbeitsplatz. Der Mann soll Kontakte zu Terrorverdächtigen gehabt haben. Er war offenbar radikalisiert. Der Täter lernte seine Ehefrau aus Pakistan im Internet kennen. Das Paar traf sich erstmals in Saudi Arabien. Die beiden waren erst seit Juli 2014 in den USA. Gemeinsam hatten sie eine sechs Monate alte Tochter. US-Präsident Barack Obama sagte am Donnerstagabend, dass ein terroristischer Bezug der Tat möglich sei.