Der IS-Henker Dschihadi John wurde bei US-Luftangriff getötet

Symbolfoto: © burntimes
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Aufgrund seines Londoner Akzents wurde Mohammed Emwasi als „Dschihadi John“ bekannt. Der IS-Henker tauchte in mehreren Enthauptungsvideos der Terroristen auf. Nun ist er selbst das Ziel eines US-Luftangriffs geworden. Der BBC bestätigte, dass er im syrischen Rakka getötet wurde. Ein Sprecher des amerikanischen Verteidigungsministeriums teilte in der Nacht zu Freitag mit, dass der Angriff auf den IS-Henker mit einer Drohne in der syrischen Stadt Rakka erfolgte. Die Stadt Rakka ist die inoffizielle Hauptstadt der Terroristen des „Islamischen Staats“. Der Angriff erfolgte auf das Fahrzeug des Terroristen. Im Vorfeld des Angriffs wurde Emwasi sehr genau beobachtet. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte einen US-Luftangriff in der Nähe von Rakka, bei dem vier Menschen getötet wurden. Unter den getöteten IS-Terroristen befindet sich auch ein Brite, bestätigte die Beobachtungsstelle.

Emwasi war erstmals im Enthauptungsvideo des US-Journalisten James Foley. Er war auch noch bei mehreren anderen Enthauptungen beteiligt. Der Mörder trat in seinen Videos stets vermummt auf und sprach immer englisch mit einem Londoner Akzent. Er trägt auch die Verantwortung für die Ermordung des US-Journalisten Steven Sotloff und drei weiteren Entwicklungshelfern aus Großbritannien (wir berichteten). Dschihadi John soll bei Gefangenen die Foltermethode „Water Boarding“ angewandt haben. Emwasi ist im Februar diesen Jahres identifiziert worden. Er wurde schon in Großbritannien von Geheimdiensten überwacht. Trotzdem gelang ihm die Ausreise nach Syrien.