Lufthansa: Piloten-Gewerkschaft Cockpit zieht wegen Streikverbot vor Verfassungsgericht

Symbolfoto: ©Thomas Schlueter | pixelio.de
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Während in diesen Tagen die Flugbegleiter ihre Arbeit niederlegen, droht schon neues Ungemach. Die Piloten-Gewerkschaft Cockpit zieht unterdessen vor das Bundesverfassungsgericht. Diesen Schritt begründet die Gewerkschaft damit, dass sie wieder streiken will. Der Lufthansa-Konzern geht auch gerichtlich gegen den derzeitigen Streik der Flugbegleiter vor. Es wurden bereits vor zwei Arbeitsgerichten einstweilige Verfügungen eingereicht. Das Ziel der Piloten-Gewerkschaft Cockpit ist widerum das gerichtliche Streikverbot vor dem Bundesverfassungsgericht zu kippen. Die Gewerkschaft soll Ende Oktober eine entsprechende Verfassungsbeschwerde gegen das am 9. September verhängte Streikverbot eingereicht haben. Das Gericht urteilte im September, dass der damalige Streik in erster Linie nicht nur verbesserte Bedingungen für die Piloten zum Ziel hatte, sondern sich gegen die Unternehmensstrategie richtete. Ein Ziel sei es gewesen mit dem Streik den Ausbau der Lufthansa-Billigfluglinie Eurowings zu unterbinden, hieß es in der Urteilsbegründung.