München: Suche nach Aline K. –– Polizei findet Frauenleiche in Kellerschacht

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de
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Seit Anfang Oktober wird die 30-jährige Aline K. aus München vermisst. Ihr Lebensgefährte sitzt seit letzter Woche in Untersuchungshaft. Er steht unter Mordverdacht. Am Montagnachmittag um 15 Uhr wurde bei der Suche nach der Frau eine Leiche entdeckt. Die Tote befand sich in einem zugeschütteten Kellerraum im Stadtteil Lochhausen in etwa zwei Metern Tiefe. Die Polizei teilte mit, dass es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um die vermisste 30-Jährige handelt. Eine Hundestaffel und zahlreiche Beamte hatten die Gegend um den Fundort der Leiche durchforstet, weil diese Gegend im Zusammenhang mit dem Lebensgefährten steht. Der 29-Jährige wuchs dort auf. Bei dem Fundort der Leiche befand sich früher ein Wohnhaus von dem lediglich noch der zugeschüttete Keller vorhanden ist. Dort wurde die Leiche in einem Kellerschacht aufgefunden. Das Gelände ist einsturzgefährdet, sodass sich die Bergung der Leiche als schwierig erwies. Am Montagnachmittag rückte ein größeres Aufgebot an Rettungskräften, unter anderem auch die Feuerwehr an. Aline K. wurde am 8. Oktober als vermisst gemeldet. Auf Drängen ihrer besten Freundin hatte der 29-jährige Lebensgefährte sie vier Tage später – am 12. Oktober – als vermisst gemeldet. Inzwischen steht der Lebensgefährte unter dringendem Tatverdacht seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Der Mann wurde am 27. Oktober festgenommen, weil sich der Verdacht immer weiter erhärtete. Es wurde ein Bewegungsprofil anhand seines Mobiltelefons angefertigt. Dabei wurde klar, dass der 29-Jährige bei der Polizei falsche Angaben gemacht hatte. Die Daten zeigten eindeutig, dass er am späten Abend des 8. Oktober nicht nur nach Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck gefahren war, sondern anschließend auch noch in den Münchner Westen – vermutlich, um dort die Leiche von Aline K. zu verstecken. Bei einer ersten Vernehmung räumte er bereits einen Ehestreit ein. Er bestreitet aber bis heute etwas mit dem Verschwunden seiner Lebensgefährtin zu tun zu haben. Die Leiche wird nun obduziert, um die Identität und die Todesursache zu klären.