Berlin-Moabit: Polizei sucht weiter nach dem vermissten Flüchtlingsjungen

Symbolfoto: © burntimes
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Die Polizei in Berlin hat am Montag mit 30 Beamten den Fritz-Schloss-Park im Stadtteil Moabit durchsucht. Gesucht wird ein vierjähriger Flüchtling aus Bosnien-Herzegowina. Seine Mutter hatte ihn am Sonntag auf dem Gelände des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) aus den Augen verloren. Der Junge hört auf den Namen Mohammed und spricht kein Deutsch. Inzwischen meldete sich ein Zeuge, der den Jungen am Sonntag in dem Park zwischen der Rathenower und Lehrer Straße gesehen haben will. Der Junge interessierte sich für seinen Rollstuhl, teilte der Zeuge der Polizei mit. Erst durch den Fahndungsaufruf habe der Zeuge von dem vermissten Jungen erfahren.

Der Vierjährige wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
• 1 Meter groß, schlank, kurze dunkle Haare
• scheinbares Alter ca. 4 Jahre
• zum Zeitpunkt des Verschwindens war er bekleidet mit einer blauen Jeanshose, weißen Schuhen und einem roten Pullover
• führt eine dunkelgrüne Tasche mit sich

Ein Foto von dem Vermissten findet ihr hier.

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle der Kriminalpolizei in der Keithstr. 30 in Berlin-Schöneberg, Tel.: 030/4664 912400, Fax: 030/4664 912499; E-Mail: Vermisstenstelle@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.