Flüchtlingsboot gerät vor libyscher Küste in Seenot: 50 Vermisste

Symbolfoto: © H.D.Volz | pixelio.de

Vor der libyschen Küste ist ein Boot mit rund 100 Flüchtlingen an Bord in Seenot geraten. 52 Menschen konnten konnten von der italienischen Marine gerettet werden. Das Schlauchboot sei im Kanal vor Sizilien gekentert. Die weiteren an Bord befindlichen Menschen werden noch vermisst. Die Marine machte keine weiteren Angaben zu den Vermissten. Bekannt ist nur, dass es sich um ein Schlauchboot handelte aus dem Luft entwichen sei. Die Geretteten wurden auf die italienische Insel Lampedusa gebracht. Dort trafen sie in der Nacht zu Mittwoch ein.
Erst zu Beginn des Monats waren 200 Flüchtlinge vor der libyschen Küste, bei dem Versuch nach Europa zu gelangen, ertrunken. Ihr völlig überladenes Boot war wenige Seemeilen vor der libyschen Küste in Seenot geraten. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind seit Anfang des Jahres im Mittelmeer mehr als 2.000 Menschen bei ihrer Flucht ums Leben gekommen.

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