Frau in U-Haft: Katze führte Polizei zur 23-jährigen Mutter des Flughafen-Babys

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am Dienstag teilte die Polizei mit, dass die Mutter des Flughafen-Babys ermittelt werden konnte und festgenommen wurde. Es handelt sich bei der Mutter um eine 23-jährige Frau aus dem baden württembergischen Heidenheim an der Brenz. Sie sitzt zur Zeit in der Justizvollzugsanstalt Gotteszell in Untersuchungshaft. Wenige Stunden vor der Geburt kümmerte sich die 23-Jährige um eine Katze. Die Frau brachte sie von Dubai nach München. Bei der Mutter setzen kurz nach der Landung in München die Wehen ein. Sie ging auf die Toilette und versuchte dort offenbar das gerade zur Welt gebrachte Baby zu töten. Gestern bestätigte ein DNA-Vergleich, dass es sich bei der Frau um die Mutter des Neugeborenen handelt. Der neue Besitzer der Katze, gab der Polizei den entscheidenen Hinweis. Die 23-Jährige hatte die Flug-Patenschaft für eine Katze aus Dubai übernommen. Bei der Übergabe fiel dem neuen Besitzer auf, dass die 23-Jährige nervlich sehr angespannt und hochschwanger war.

Am frühen Donnerstagmorgen vor zwei Wochen entdeckte eine Frau in einer Toilettenschüssel im Besucher-WC des Parkhauses P20 ein regungsloses Baby. Die Zeugin alarmierte sofort zwei Polizisten, die sich in der Nähe befanden. Die Mutter war verschwunden. Innerhalb weniger Minuten eröffnete die Polizei eine Großfahndung nach der Mutter. Polizisten kontrollierten Fluggäste und stoppten S-Bahnen, doch die Frau entkam. Ihre Eltern hatten sie vom Flughafen abgeholt, wie sich später herausstellte. Die 23-Jährige hatte zuvor drei Monate lang als Au-Pair-Mädchen in Dubai gearbeitet. Die Mutter wartete offenbar vor der Toilette auf ihre Tochter, während sie ihr Baby zur Welt brachte. Nach dem Fund des Babys wurde ein Kindernotarzt mit einem Hubschrauber zum Flughafen geflogen. Unter laufender Reanimation wurde das Neugeborene in die Haunersche Kinderklinik geflogen. Dort erhielt sie den Namen Franziska. Ihr Zustand ist noch immer kritisch. Das Neugeborene liegt noch immer auf der Intensivstation. Die 23-Jährige war nach der Geburt offenbar bei keinem Arzt. Die ledige Frau bestreitet versucht zu haben ihr Baby zu töten.

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