PKK stellte Bedingungen für Waffenruhe

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach der Anschlagsserie durch die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK greift die Türkei mit Luftangriffen Stellungen der Organisation an. Von Europa und von den USA wird die PKK als Terrororganisation eingestuft. In der Nacht zu Dienstag seien nach Angaben der türkischen Luftwaffe insgesamt 17 Stellungen der Rebellen in der Region Hakkari angegriffen und eliminiert worden. Die PKK bekannte sich unterdessen zu einem der Anschläge am Montag und stellte der Türkei Bedingungen für eine Waffenruhe. Demnach fordert die PKK zusammen mit der „Union der Gemeinschaften Kurdistans“ eine unabhängige Überwachung der Waffenruhe und die Freilassung politisch Gefangener. Außerdem teilte die PKK mit, dass die Türkei ihre Präsenz in den Kurdengebieten nicht verstärken dürfte.

In der Nacht zu Montag hatte ein Selbstmordattentäter eine Polizeiwache im Istanbuler Stadtteil Sultanbeyli angegriffen. Bei dem Feuergefecht wurden zwei Angreifer und ein Polizist getötet. Die PKK bekannte sich zu dem Angriff. Außerdem wurde das US-Konsulat im europäischen Teil der Stadt angegriffen. In der südöstlichen Provinz Sirnak wurden bei einem Bombenanschlag außerdem vier Menschen getötet. Zwei Soldaten starben, nachdem PKK-Anhänger einen Hubschrauber beschossen haben und dieser abstürzte.

Seit der Eskalation zwischen der türkischen Regierung und der PKK wurden inzwischen mindestens 390 PKK-Anhänger getötet. Über 30 Sicherheitskräfte kamen ebenfalls ums Leben.

Die Türkei hatte am 24. Juli nach einem Selbstmordanschlag der Terrormiliz Islamischer Staat in der Grenzstadt Suruc einen Krieg gegen den Terrorismus begonnen.

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