Beschlüsse des Corona-Gipfels: Verkürzte Quarantäne – 2G-plus in der Gastronomie

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Am Freitag wurden beim ersten Corona-Gipfel in 2022 neue Regeln beschlossen. Bund und Länder suchten gemeinsam mit Experten nach Lösungen, um die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante zu verlangsamen. Bundesweit wurde 2G-plus für Restaurants, Kneipen und Cafés beschlossen. Das gilt unabhängig von den Infektionszahlen und bedeutet, dass der Zugang zu Gastronomie Geimpften und Genesenen vorbehalten bleibt. Zutritt erhalten Personen, die entweder einen tagesaktuellen Test oder den Nachweis einer Boosterimpfung vorlegen. Der Booster-Nachweis ist ab dem Tag der Auffrischung direkt gültig und berechtigt zum Eintritt ohne einen weiteren Testnachweis. Als Testnachweis genügt ein negativer Antigentest. Bundeskanzler Scholz erklärte, dass ein negativer Antigen-Schnelltest ausreichend Sicherheit für den Besuch von Restaurants, Kneipen und Cafés bietet.

Außerdem wurde eine Verkürzung der Quarantäne für Kontaktpersonen beschlossen. Sie werden von der Quarantäne ausgenommen, wenn sie bereits eine Boosterimpfung erhalten haben, frisch doppelt geimpft sind oder kürzlich genesen sind. Für alle übrigen endet die Quarantäne in der Regel nach zehn Tagen. Sie können sich aber bereits nach sieben Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigenschnelltest „freitesten“ lassen. Schüler:innen können sich bereits nach fünf Tagen „freitesten“ lassen.

Die geltenden Kontaktbeschränkungen werden verlängert und bleiben unverändert gültig. Private Zusammenkünfte Ute von Geimpften und Genesene mit maximal zehn Personen sind erlaubt. Für Personen ohne Impfschutz gilt weiterhin, dass sie sich lediglich mit maximal zwei Angehörigen eines Weiteren Hausstands treffen dürfen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres sind davon ausgeschlossen.

Unternehmen, die weiterhin unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden können ab sofort weitere Unterstützungsleistungen beantragen.

Bundeskanzler Scholz sagte am Freitag, dass er das ehrgeizige Ziel von weiteren 30 Millionen Impfungen bis Ende Januar hat.

Bund und Länder riefen dazu auf in geschlossenen Räumen und beim Zusammentreffen mit anderen Personen eine FFP2-Maske zu tragen. Diese sind besonders wirksam, um Infektionen mit dem Corona-Virus zu verhindern.

Im Einzelhandel und in Kultureinrichtungen gilt weiterhin das 2G-Modell. Zutritt erhalten Personen, die entweder geimpft oder genesen sind.

Der nächste Corona-Gipfel soll am Montag, den 24. Januar stattfinden.

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