Das Leben in der Türkei wird immer teurer: Inflationsrate klettert auf 36 Prozent

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Inflation in der Türkei ist auf den höchsten Wert seit 2002 gestiegen und beträgt 36 Prozent. Das bedeutet Stress für eine Volkswirtschaft, weil das Leben in der Türkei immer teurer wird. Gegenüber des Vormonats erhöhten sich die Preise um weitere 13,6 Prozent. Selbst erfahrene Analysten waren von der Wucht des Preisanstiegs überrascht. Sie hatten mit etwa 27 Prozent gerechnet. Die Lebenshaltung wird genau so, wie die Lebensmittelpreise immer teurer. Einer der Hauptgründe für den starken Anstieg der Inflation ist der Zerfall der Landeswährung Lira. Im Dezember senkte die Zentralbank den Leitzins von 15 auf 14 Prozent ab. Die Bank folgt damit dem Kurs des türkischen Präsidenten Erdogan der ein Gegner hoher Zinsen ist. Das Ziel von Erdogan ist es mit Hilfe niedriger Zinsen Kredite und Investitionen innerhalb der Türkei anzuschieben. Er verwies dabei darauf, dass der Islam hohe Zinssätze verbietet.

Präsident Erdogan rief angesichts der Währungskrise dazu auf, der Lira zu vertrauen. Ersparnisse sollen behalten und Geschäfte in der Landeswährung abgewickelt werden, betonte er.

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