Corona-Maßnahmen werden nach Weihnachten verschärft

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Am Dienstag fanden Bund und Länder Beratungen statt. Aufgrund der sich schnell verbreitenden Omikron-Variante des Corona-Virus haben sich Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsidenten:innen der Länder auf weitere Maßnahmen verständigt. Omikron habe eine nie dagewesene Verbreitungsgeschwindigkeit. Deutschland befindet sich gegenwärtig in einer sehr kritischen Phase der Pandemie. Ab dem 28. Dezember gelten strengere Kontaktbeschränkungen. Großveranstaltungen, wie Fußballspiele im Stadion, dürfen dann nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Ab dem 28. Dezember sind Zusammenkünfte nur noch mit maximal zehn Personen erlaubt. Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren zählen nicht dazu. Trifft man sich mit einem Ungeimpften oder Nicht-Gensenen soll weiterhin gelten, dass der eigene Haushalt und maximal zwei Personen aus einem anderen sich treffen dürfen. Große Silvesterpartys fallen somit aus. Ein An- und Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr wurde bereits beschlossen. Außerdem ist der Verkauf von Feuerwerk in diesem Jahr wieder untersagt. Spätestens ab dem 28. Dezember müssen Clubs und Discotheken ihre Innenräume schließen und Tanzveranstaltungen werden untersagt.

Scholz sagte, dass die Verschärfungen erst nach den Weihnachtsfeiertagen in Kraft treten, weil sich die Menschen in der Vergangenheit an diesen Feiertagen verantwortungsvoll verhalten haben. Weihnachten und Ostern hatten sich rückwirkend betrachtet nicht als Pandemietreiber erwiesen.

Das Impftempo soll auch über Weihnachten, zwischen den Jahren und im Januar weiterhin hochgehalten werden. Das Ziel sei es bis Ende Januar weitere 30 Millionen Impfungen zu erreichen. Angestrebt wird von der Bundesregierung eine Impfquote von mindestens 80 Prozent.

Bei den beschlossenen Maßnahmen handelt es sich laut dem Beschluss um Mindeststandards. Über das weitere Vorgehen und mögliche Weitere Verschärfungen soll am 7. Januar erneut beraten werden.

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