Ministerpräsidentenkonferenz: Hospitalisierung wird Grundlage für neue Maßnahmen

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich gemeinsam mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel auf neue Schwellenwerte für Corona-Regeln in Deutschland geeinigt. Als Grundlage für neue Maßnahmen gilt ab sofort die Hospitalisierungsinzidenz. Hierbei handelt es sich um die Corona-Patienten, die je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen aufgenommen werden. Bei einem Wert von 3 muss zukünftig flächendeckend 2G (Geimpft und Genesen) eingeführt werden. Ab einem Schwellenwert von 6 gilt 2G Plus. Bei 2G-Plus müssen sich auch Geimpfte und Genesene testen lassen, teilte Bundeskanzlerin Merkel mit. Bei einem Wert von neun und höher soll es Kontaktbeschränkungen und verschiedene Einschränkungen geben.

Zukünftig soll 3G sowohl am Arbeitsplatz als auch in Bussen und Bahnen gelten. Ungeimpfte müssen am Arbeitsplatz täglich einen negativen Corona-Test vorlegen. Die Regelungen sollen täglich vom Arbeitgeber kontrolliert und dokumentiert werden.

Bund und Länder verständigten sich darauf ihre gemeinsame Impfkampagne zu verstärken und über Nutzen und Risiken aufzuklären.

Der nächste Corona-Gipfel findet in drei Wochen am 9. Dezember statt. Hier soll die Wirkung der Maßnahmen diskutiert werden.

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