Überlastete Kliniken in Salzburg: Ein Ärzte-Team bereitet Triage vor

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

In Österreich gilt seit Montag ein Lockdown für Ungeimpfte. Die Situation in den Krankenhäusern – besonders im Bundesland Salzburg – spitzt sich unterdessen zu. Ein Team aus fünf Medizinern und einer Juristin bereitet ein Triage-System vor, in dem bestimmte Patienten bevorzugt behandelt werden. Bei weiter steigenden Infektionszahlen kann die Behandlung von Corona-Patienten schon bald nicht mehr gewährleistet werden. Bei einer Triage werden Entscheidungen von Medizinern darüber getroffen, wem bei knappen Ressourcen zuerst geholfen wird und wem nicht. Die Inzidenz in Salzburg liegt bei 1.500 Infizierten je 100.000 Einwohner. Salzburgs Landeschef kündigte unterdessen Entlastungsmaßnahmen an. Einige Corona-Patienten sollen beispielsweise verlegt werden. Ähnlich dramatisch ist die Corona-Situation im österreichischen Bundesland Oberösterreich. Hier liegt die Inzidenz bei 1.400 Infizierten je 100.000 Einwohnern. Die konservativ-grüne Bundesregierung in Österreich steht in der Kritik, zu spät auf die vierte Corona-Welle reagiert zu haben.

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