Spitzel in der Staatsanwaltschaft soll Attila Hildmann vor Festnahme gewarnt haben

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Während den Ermittlungen gegen den Verschwörungsideologen Attila Hildmann gab es einen Spitzel in der Staatsanwaltschaft. Eine Mitarbeiterin der Generalstaatsanwaltschaft in Berlin wurde verdächtigt Informationen und Daten an Hildmann weitergegeben zu haben. Seit 2020 laufen gegen den Verschwörungsideologen verschiedene Verfahren wegen Volksverhetzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Auch wenn volksverhetzender Taten wird gegen ihn ermittelt. Zwischenzeitlich wurde auch ein Haftbefehl gegen ihn ausgesprochen. Vor diesem soll die Mitarbeiterin ihn gewarnt haben. Er hat daraufhin Deutschland verlassen und soll sich sich derzeit in der Türkei aufhalten. Das ein Haftbefehl gegen Attila Hildmann vorlag wurde zuerst durch eine rechte Internetplattform bekannt.

Eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft in Berlin bestätigte, dass gegen eine Mitarbeiterin aus der IT-Abteilung wegen der Verletzung des Betriebsgeheimnisses und der versuchten Strafvereitlung ermittelt wird. Der betroffenen Mitarbeiterin wurde fristlos gekündigt. Die 32-jährige Mitarbeiterin soll mehrfach bei Polizeieinsätzen aufgefallen sein. Es besteht ein Zusammenhang zur Querdenker-Szene.

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