Die Ökostrom-Umlage sinkt: Strompreise 2022 könnten sinken

Symbolfoto: © Viola | pixelio.de

Die Ökostrom-Umlage sinkt auf 3,72 Cent je verbrauchter Kilowattstunde. Im kommenden Jahr könnten dadurch in Deutschland die Strompreise günstiger werden. Ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt mit einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden würde jährlich 98 Euro einsparen. Die Umlage für erneuerbare Energien wurde im Jahr 2000 eingeführt und dient dem Ausbau der Ökostromanlagen in Deutschland. Die Umlage wird den Verbrauchern auf der Stromrechnung berücksichtigt. Bisher kostete die Umlage 6,5 Cent je Verbraucher Kilowattstunde. Die Absenkung wurde unter anderem durch die neu eingeführte Abgabe auf den CO2-Ausstoß ermöglicht. Im nächsten Jahr werden durch die CO2-Abgaben Einnahmen in Höhe von knapp 7 Milliarden Euro erwartet.

Die Freude über die Entlastung wird von steigenden Strompreisen getrübt. Der Strom wurde an der Börse seit Jahresbeginn um rund 140 Prozent teurer. Im Oktober waren die Strompreise im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent angestiegen.

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