Weltklimarat teilt mit: Erderwärmung um 1,5 Grad wird bereits 2030 erreicht

Symbolfoto: © Dörthe Huth | pixelio.de

Der Weltklimarat hat am Montag seinen neuen Bericht über den Klimawandel in Genf veröffentlicht. Der letzte Klimabericht stammte von 2013. Aus dem neuen Bericht wird sehr deutlich, welchen Anteil die Menschen an der globalen Klimaerwärmung haben. Der angestrebte Klimaschutz reicht bei weitem nicht aus. Durch die Erderwärmung kommt es spürbar zu einem Anstieg des Meeresspiegels, Eisschmelze, mehr Hitzewellen, Dürren und extremen Starkregen. Der Klimarat rechnet damit, dass Episoden mit Starkniederschlägen in den meisten Regionen mit einer weiteren Klimaerwärmung intensiver und häufiger werden. Belegt ist auch, dass der Meeresspiegel weiter ansteigt und aufgrund der Klimaerwärmung das Eis weiter schmilzt. In der Arktis sind im Sommer bereits Dreiviertel des Meereisvolumens abgeschmolzen, heißt es in dem Bericht. Es wird in dem Bericht davon ausgegangen, dass selbst bei einer Klimaneutralität bis 2050 der Meeresspiegel um bis zu 62 Zentimeter ansteigen wird.

Bereits im Jahr 2030 droht eine Erderwärmung um 1,5 Grad. Das ist zehn Jahre früher, als es prognostiziert wurde. Der Weltklimarat warnt vor einer deutlich schnelleren Erwärmung als es bislang angenommen wurde. Wetterextreme werden zunehmen. Auch Dürren werden an Häufigkeit zu nehmen. Waldbrände werden größer, intensiver und länger andauern.

In China wird weltweit das meiste Treibhausgas produziert – etwa ein Viertel der Gesamtmenge.

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