Nach wochenlanger Flucht in Belgien: Terrorverdächtiger Soldat wurde tot aufgefunden

Symbolfoto: © Gabi Eder | pixelio.de

Am 17. Mai verschwand der belgische Soldat Conings, nach dem er eine Morddrohung gegen den prominentesten belgischen Virologen ausgesprochen hatte in der Nähe des Nationalparks Hoge Kempen in der Region Limbourg, spurlos. Es wurde befürchtet, dass der gut ausgebildete 46-jährige Soldat einen Anschlag auf staatliche Strukturen und mehrere dazugehörige Personen verüben wollte. Aufgrund rechtsextremer Sympathien stand Conings auf der Verdächtigenliste der belgischen Anti-Terror-Einheit. Eine großangelegte Suche mit Kampfpanzern, Hubschraubern, der GSG 9 aus Deutschland und hunderten Soldaten blieb erfolglos. Nun wurde seine Leiche in der Nähe der deutschen Grenze gefunden. Der Bürgermeister der Gemeinde Maaseik stellte bei einer Tour mit seinem Mountainbike im Wald einen starken Verwesungsgeruch wahr und fand kurz darauf die Leiche. Als Todesursache wird Suizid mit einer Schusswaffe vermutet.

Der belgische Virologe van Ranst äußerte sich am Sonntag erleichtert über die Aufklärung des Falls. Er befindet sich in einem staatlichen gesicherten Versteck. Wann er dieses wieder verlassen wird war am Sonntagabend noch unklar.

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