Nahost-Konflikt: Beide Seiten liefern sich Dauerbeschuss

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

Aufgrund der andauernden Eskalation zwischen Israel und den Palästinensern warnte UN-Generalsekretär Guterres vor einer unkontrollierbaren Krise in der gesamten Region. Er betonte, dass die Kämpfe sofort aufhören müssen. Durch die Gewalt wurden innerhalb einer Woche mindestens 200 Menschen getötet. Auf Seiten der Palästinenser gab es besonders viele junge Opfer zu beklagen, da die Bevölkerung größtenteils aus jüngeren Menschen besteht. Insgesamt leben im Gazastreifen 1,6 Millionen Menschen. Im Gazastreifen wurden bis Sonntagabend mindestens 188 Menschen getötet, darunter 55 Kinder. Die Hamas reagierten auf den Beschuss aus Israel bisher mit etwa 3.000 Raketen.

Der israelische Ministerpräsident Netanyahu kündigte an die Militäroffensive mit „voller Härte“ fortzusetzen. Er sagte, dass die Hamas im Gazastreifen einen hohen Preis für die seit einer Woche andauernden Raketenangriffe bezahlen wird. Allein in den vergangen 24 Stunden wurden vom israelischen Militär mehr als 90 Ziele im Gazastreifen angegriffen, darunter auch das Haus des Hamas-Chef.

US-Präsident Biden setzt sich für eine Deeskalation in der Krise ein. Der Diplomat Hady Amr wurde für die Vermittlungen in die Region entsandt. Er traf sich am Sonntag bereits mit dem israelischen Verteidigungsminister Gantz.

Dieser Konflikt hat das Potenzial eine humanitäre Katastrophe auszulösen.

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