Dresden: Hochrangige Spezialkräfte der Polizei sollen 7.000 Schuss Munition gestohlen haben

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Mindestens 17 Spezialkräfte der Polizei sollen innerhalb von Sachsen 7.000 Schuss Munition gestohlen haben. Die entwendete Munition soll als Bezahlung bei einem privaten Schießtraining bei Güstrow verwendet worden sein. Der Ausgangspunkt der Ermittlungen waren die Ermittlungen bei einem Anbieter des Schießtrainings und dessen Verbindungen in die rechtsextreme Szene. Gegen 17 Beamte im Alter von 32 bis 49 Jahren eines Einsatzkommandos des Landeskriminalamtes wurden Ermittlungen eingeleitet. Vorgeworfen wird ihnen Diebstahl, Verstöße gegen das Waffengesetz und Bestechlichkeit, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mit. Die Wohnungen von vier Hauptverdächtigen und die Diensträume aller Beschuldigten wurden durchsucht. Den Ermittlungen zufolge hatten die Beamten das Schießtraining auf offiziellem Weg beantragt. Dieses wurde jedoch durch den Vorgesetzten untersagt. Über diese Entscheidung setzten sich die Beschuldigten offenbar bewusst hinweg.

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