Oster-Ruhetag wurde gekippt: Bundeskanzlerin bittet Bürger um Verzeihung – Linke fordern Vertrauensfrage

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Am Mittwochmittag um 12.30 Uhr hat Bundeskanzlerin Merkel den Bund-Länder-Beschluss, der vorsah den Gründonnerstag bundesweit zu einem arbeitsfreien Tag zu machen, zurückgenommen. Innerhalb der kurzen Zeit hätten viele Frage nicht mehr beantwortet werden können, hieß es. Dabei ging es unter anderem um Lohnfortzahlung und das Schließen von Firmen und Industriebetrieben sowie um ein mögliches Fahrverbot für Lastwagen. Merkel übernahm die alleinige Verantwortung und bat öffentlich um Verzeihung. Somit steht fest, dass die zusätzlichen Ruhetage über Ostern nicht kommen. Bundeskanzlerin Merkel sagte, dass sie überzeugt sei, das Virus gemeinsam mit den Bürger:innnen zu besiegen. Mehrere Länderchefs stellten sich hinter die Entscheidung von Bundeskanzlerin Merkel. Scharfe Kritik kam dagegen aus der Opposition.

FDP-Chef Lindner und Linksfraktionschef Bartsch forderten Merkel auf im Bundestag die Vertrauensfrage zu stellen. Lindner schrieb auf Twitter, dass die Vertrauensfrage sinnvoll sei, um die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung von Frau Merkel zu prüfen. Merkel selbst teilte mit, dass sie die Vertrauensfrage nicht stellen wird.

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