Beschlussfolge zum Bund-Länder-Gipfel: Lockdown soll bis zum 18. April verlängert werden

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

In Deutschland wird es angesichts steigender Infektionszahlen zu einer Verlängerung des derzeitigen Lockdowns mindestens bis zum 18. April kommen. Neue Öffnungsschritte werden nicht vorgesehen. Modellprojekte in Städten und Landkreisen sollen ermöglicht werden, um mit strengen Schutzmaßnahmen einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens wieder öffnen zu können. Dieses soll mit einem konsequenten Testregime verbunden werden. Als Zugangskriterium soll dabei ein negatives Testergebnis vorausgesetzt werden.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 sind nächtliche Ausgangssperren bis morgens um 5 Uhr geplant und ab einer Inzidenz von 200 müssen Schulen und Kitas schließen.

Für Reiserückkehrer aus dem Ausland soll es eine generelle Test- und Quarantäne-Pflicht geben. Diese gilt möglicherweise auch schon für Mallorca-Urlauber. Außerdem wird erwogen, dass Bürgerinnen und Bürgern ein kontaktarmer Oster-Urlaub im eigenen Bundesland ermöglicht werden soll. Hierbei dürfen Ferienwohnungen öffnen, Hotels müssen geschlossen bleiben.

Am Arbeitsplatz sind ebenfalls neue Verschärfungen geplant. In Betrieben, in denen Homeoffice nicht möglich ist und sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, soll das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend werden.

Der Entwurf wird morgen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten abgestimmt.

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