Bund und Länder einigen sich: Alle Hausärzte sollen nach Ostern mit Impfungen beginnen

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Am Freitag fand der Impfgipfel statt. Dabei haben Bund und Länder über das weitere Vorgehen mit dem Impfen gegen das Corona-Virus in Deutschland gesprochen. In der Woche nach Ostern sollen Hausärzte flächendeckend in die Impfkampagne eingebunden werden. Alle 50.000 Arztpraxen sollen mit dem Impfstoff ausgestattet werden. In der Woche nach Ostern werden dazu allerdings zunächst nur eine Million Impfdosen zur Verfügung stehen. Somit erhält jede Arztpraxis anfangs wöchentlich etwa 20 Impfdosen. Ab Ende April sollen die Hausärzte bereits wöchentlich 3,2 Millionen Impfdosen erhalten. Die Impfzentren führen ihren Betrieb unterdessen unverändert fort. Bundesländer mit einer hohen Anzahl an Neuinfektionen sollen zusätzliche Impfstoff-Lieferungen erhalten. Dazu zählen unter anderem auch die Grenzregionen Sachsen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Thüringen und das Saarland. Hintergrund ist die Ausbreitung der südafrikanischen Virusvariante in der französischen Region Moselle und die anhaltend hohe Inzidenz in Tschechien.

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