Nach Impfstopp mit AstraZeneca: Impfmanagement steht in der Kritik

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Nachdem Gesundheitsminister Spahn die Impfungen mit AstraZeneca gestoppt hat gerät er zunehmend unter Druck. Der generelle Mangel an Impfstoff, die Terminvergabe und der Stopp der Impfungen mit AstraZeneca sorgen für Unmut. Hintergrund des Impfstopps ist, dass das Paul-Ehrlich-Institut neue Meldungen von Blutgerinnseln der Hinvenen im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen prüfen möchte.

Am kommenden Freitag findet der Impfgipfel statt. Dieser wurde von ursprünglich Mittwoch auf Freitag verschoben. Hintergrund der Verschiebung ist, dass die Europäische Arzneimittelbehörde sich am Donnerstag zum Impfstopp äußern will. Danach soll in Europa Klarheit darüber bestehen, ob der Impfstoff AstraZeneca weiterhin verwendet werden kann. Am Freitag soll es auch darum gehen, wie man den Impfprozess beschleunigen kann und dabei die Arztpraxen einbeziehen kann. Ob die Hausärzte wie geplant ab Mitte April mit dem Impfen beginnen können ist unklar. Der Impfstoff von AstraZeneca wäre dafür gut geeignet, weil dieser nicht so stark gekühlt werden muss. Die Verantwortlichen in Bund und Länder sehen angesichts des Impfstopps einen Rückschlag in der Impfkampagne.

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