Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: CDU mit drastischen Verlusten

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

Die Grünen haben in Baden-Württemberg ein neues Rekordergebnis erzielt. Für die CDU deutet sich ein Debakel an. Den Hochrechnung zufolge erhielten die Grünen 32,4 Prozent der Wählerstimmen. Bei der letzten Landtagswahl 2016 kamen die Grünen auf 30,3 Prozent der Wählerstimmen. Damit deutet sich eine dritte Amtszeit von Ministerpräsident Kretschmann an, der bereits seit 2011 der erste grüne Ministerpräsident in Deutschland ist. Die CDU hingegen erzielte der ersten Hochrechnung zufolge nur noch 23,6 Prozent der Wählerstimmen und somit 3,4 Prozent weniger im Vergleich zur Landtagswahl 2016. Der dritte Platz ist noch hart umkämpft. Die AfD kommt der ersten Hochrechnung zufolge auf 11,8 Prozent. Die SPD kommt auf 11,7 Prozent der Wählerstimmen und die FDP erhielt 10,4 Prozent. Die Linken scheitern mit etwa 3,5 Prozent der Wählerstimmen an der Fünf-Prozent-Hürde. Fast 50 Prozent der Wähler haben dieses Jahr per Briefwahl abgestimmt, sodass die Hochrechnungen aus den Wahllokalen etwas ungenauer wie sonst sein könnten.

In Rheinland-Pfalz hat die SPD mit Spitzenkandidatin Malu Dreyer die Wahl gewonnen. Die CDU muss auch in Rheinland-Pfalz hohe Stimmenverluste verkraften. Die SPD erhielt Hochrechnungen zufolge 36 Prozent der Stimmen. Damit ist die SPD in Rheinland-Pfalz zum siebten Mal in Folge seit 1991 die stärkste Partei. Dei CDU erhielt 26,8 Prozent der Wählerstimmen und damit fünf Prozent weniger, als 2016. Die AfD erhielt 9,1 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen erhielten drei Prozent mehr und kommen auf 8,3 Prozent der Wählerstimmen, die FDP kommt auf 5,7 Prozent und die Linken scheitern mit 2,3 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde.

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